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Veraguan Mango (Anthracothorax veraguensis)
Foto: Slunky, CC BY 4.0, via iNaturalist
Veragua-Mangokolibri

Familie Trochilidae

Veragua-Mangokolibri

Anthracothorax veraguensis

Auf Spanisch: Colibrí Manguito de Veragua

  • Standvogel
  • Regionaler Endemit

Erst vor Kurzem aus Panama eingewandert, im äußersten Süden des Pazifiktieflands.

Der Veragua-Mangokolibri (Colibrí Manguito de Veragua) gehört zu den neuesten Kolibris Costa Ricas. Lange galt er als reiner Bewohner Panamas. 2009 kam er auf die offizielle Vogelliste Costa Ricas.

In Costa Rica besiedelt er nur einen winzigen Streifen im Süden, im Pazifiktiefland. Offenbar breitet er sich von Panama aus nach Norden aus. Die ersten bestätigten Nachweise stammen ab Dezember 2008 von der Tropenstation La Gamba bei Golfito.

Für Einsteiger zeigt er gut, wie sich Vogellisten verändern. Sein Verbreitungsgebiet hilft, ihn von einem sehr ähnlichen Mangokolibri zu trennen. Ein blühender Baum ist oft der beste Ort, um mit der Suche zu beginnen.

So finden Sie ihn

Suchen Sie ihn an blühenden Erythrina-Bäumen im südlichen Pazifiktiefland. Im Gebiet des Golfo Dulce wurden Vögel immer wieder an einem solchen Baum gesehen, mit Beobachtungen von Dezember bis Februar. Männchen bewachen blühende Bäume. Es lohnt sich also, einen blühenden Baum eine Weile zu beobachten. Suchen Sie offenes Gelände mit verstreuten Bäumen und buschige Bachränder ab. Rankiges Gebüsch am Straßenrand bei Ciudad Neily und die Straße von La Gamba nach Golfito haben beide schon Vögel geliefert. Auch Ortschaften sind einen Blick wert, seit ein Paar in einer davon gebrütet hat. Achten Sie auf Männchen, wenn Sie eine sichere Bestimmung möchten.

So erkennen Sie ihn

Der Veragua-Mangokolibri ist ein mittelgroßer Kolibri mit bronzegrünem Rücken und leicht gebogenem Schnabel. Er ist viel größer als die häufige Braunschwanzamazilie.

Männchen zeigen Blau an Brust und mittlerem Bauch. Ihr Schwanz ist teilweise rotbraun-violett, weniger leuchtend als bei jener Art.

Weibchen sind unten weiß mit einem dunklen, blaugrünen Mittelstreif. In Costa Rica beobachtete Weibchen hatten einen dunklen Mittelstreif vom Schnabel bis zur Schwanzbasis. Der Schwanz war in der basalen Hälfte rotbraun, und die äußeren Steuerfedern hatten weiße Spitzen, die im Flug gut zu sehen sind.

Nicht jedes Weibchen folgt diesem Muster. Manche tragen ein männchenähnliches Gefieder. Ein solches Weibchen in Palmar Norte bebrütete Eier und fütterte Nestlinge. Ein Vogel, der wie ein Männchen aussieht, ist also nicht immer eines.

Verhalten und Nahrung

Der Veragua-Mangokolibri holt sich Nektar in niedrigen und mittleren Vegetationsschichten. Er neigt dazu, blühende Bäume gegen andere Vögel zu verteidigen. Ein Vogel, der einen Baum beansprucht, kehrt womöglich immer wieder dorthin zurück. Das hilft geduldigen Beobachtern.

In La Gamba fraßen Vögel an den Blüten eines Erythrina gibbosa-Baums, und Weibchen wurden dort bis Ende Februar 2009 gesehen. Im Gebiet des Golfo Dulce wurden Vögel immer wieder an einem solchen Baum beobachtet.

Lebensraum

In Costa Rica lebt er im Pazifiktiefland des äußersten Südens. Sein Verbreitungsgebiet beginnt nahe dem Südrand des Areals des Grünbrust-Mangokolibri und reicht durch das Tiefland über die Osa-Halbinsel bis nach Panama.

In seinem gesamten Areal nutzt er offene Weiden mit verstreuten Bäumen und buschige Bachränder. In solchen Lebensräumen gilt er als örtlich häufig.

Er kann auch in der Nähe des Menschen leben. 2025 brütete ein Paar im Ort Palmar Norte, der auf nur 32 Metern Höhe liegt. Das zeigt, dass die Art neben natürlichen Lebensräumen auch Ortschaften nutzen kann.

Beste Zeit

Bei La Gamba wurden Vögel von Dezember bis Februar gesehen. Am 13. Februar 2025 wurde in Palmar Norte ein Nest mit zwei gefütterten Nestlingen fotografiert, und Reisegruppen sahen die Art Ende Januar. Das sind Nachweise aus den ersten Jahren der Art in Costa Rica, kein Muster saisonalen Auftretens.

Ähnliche Arten

Weibchen dieser Art und des Grünbrust-Mangokolibri lassen sich im Feld nicht sicher unterscheiden. Männchen sind daher der sicherere Weg, einen Veragua-Mangokolibri zu bestätigen. Männlichen Veragua-Mangokolibris fehlen Kehle und Bauch in Schwarz, wie sie der Grünbrust-Mangokolibri zeigt. Beobachter sahen bei Männchen aus keinem Winkel und in keinem Licht Schwarz. Auch das Verbreitungsgebiet hilft: Der Grünbrust-Mangokolibri lebt im Tiefland beider Küsten und im Valle Central, und der Veragua-Mangokolibri beginnt nahe der Südgrenze dieses Areals. Männchen können auch mit dem Blaukehlkolibri verwechselt werden. Die AOCR-Kommission hielt das erste Foto eines Männchens aus Costa Rica zunächst für diese Art.

Namen und Überlieferung in Costa Rica

Quellen aus Costa Rica verwenden den Namen Colibrí Manguito de Veragua und auch die kürzere Form Manguito de Veragua. In Panama lautet der spanische Name Mango Veragüense.

Status und Schutz

Die AOCR-Liste führt ihn als ansässigen regionalen Endemiten (R-END). Die Art gilt als nicht gefährdet (Least Concern).

Tipps für Fotografen

Ein Weibchen fraß bei Ciudad Neily direkt vor einer Reisegruppe, und ein anderer Vogel saß frei an der Straße von La Gamba nach Golfito. Vogelbeobachter fotografierten ein brütendes Paar in Palmar Norte aus 10 m Entfernung mit einer Bridgekamera. Das Nest lag mitten im Ort. Ein blühender Baum, den ein Vogel bewacht, ist ein guter Ort zum Warten.

Woher wir das wissen 16 Quellen, jeweils am angegebenen Datum gelesen
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  15. Field Guides tour report 2018 abgerufen am 2026-11-04https://fieldguides.com/triplists/cr118.html
  16. Kiddle (Wikipedia-based) abgerufen am 2026-11-04https://kids.kiddle.co/Veraguan_mango