
Familie Anatidae
Kanadabergente
Aythya affinis
Auf Spanisch: Porrón Menor (Pato)
- Zugvogel
Eine kleine Tauchente im Winter, regelmäßig nur in Guanacaste.
Die Kanadabergente (Porrón Menor) ist eine kleine nordamerikanische Tauchente. Sie brütet von Alaska bis quer durch Kanada und überwintert südwärts bis nach Mittelamerika. In Costa Rica ist sie ein ungewöhnlicher bis seltener Wintergast, regelmäßig nur in Guanacaste.
Anderswo taucht sie hin und wieder in kleiner Zahl auf, im Tiefland und in mittleren Höhenlagen, sowohl auf der karibischen als auch auf der pazifischen Seite. Ihre Bestände hier sind deutlich zurückgegangen. Eine Beobachtung ist also ein Grund zur Freude.
Für Einsteiger ist sie eine gute Übung in Geduld und im Unterscheiden ähnlicher Arten. Denn auf demselben Gewässer finden Sie eher die Ringschnabelente.
So finden Sie sie
Beginnen Sie in Guanacaste, der einzigen Region, in der sie regelmäßig vorkommt. Suchen Sie offenes, klares Süßwasser ab, das mindestens einen Meter tief ist, denn dort sucht sie am liebsten Nahrung. Achten Sie auf eine Ente, die immer wieder abtaucht und auftaucht, und auf einen platschenden Anlauf über das Wasser beim Abflug. Prüfen Sie Ringschnabelenten genau, denn die Kanadabergente ist meist seltener und kann darunter sein. Rechnen Sie mit kleinen Gruppen, Paaren oder Einzelvögeln statt großer Trupps.
So erkennen Sie sie
Achten Sie zuerst auf zwei Merkmale: einen kurzen weißen Flügelstreif und ein gelbes Auge.
Das Männchen hat einen schwarzen Kopf mit purpurnem Glanz und einen deutlich spitz erhöhten Scheitel. Brust und Schwanz sind schwarz, der Körper ist überwiegend weiß.
Das Weibchen ist überwiegend matt dunkelbraun, mit dunklerem Kopf und einem dunkelgrauen Fleck um die Schnabelbasis. Der Bauch ist weiß.
Beide Geschlechter haben einen blaugrauen Schnabel mit kleiner schwarzer Spitze und graue Füße. Sie ist eine kleine Tauchente, also eher kompakt als groß.
Verhalten und Nahrung
Sie ist eine sehr aktive Ente, die bei der Nahrungssuche immer wieder abtaucht und auftaucht. Sie taucht nach Wasserpflanzen, Schnecken, Insekten und kleinen Fischen.
In Costa Rica sieht man sie nur hin und wieder, in kleinen Gruppen, paarweise oder allein. Beim Abflug platscht sie über das Wasser.
Sie hält sich meist auf offenem Süßwasser auf. Suchen Sie also Seen und Teiche ab, nicht bewaldete Ufer.
Lebensraum
Sie bevorzugt Süßwasserteiche, Seen und Lagunen mit klarem Wasser von mindestens einem Meter Tiefe.
In Costa Rica kommt sie regelmäßig nur in Guanacaste vor. Anderswo erscheint sie gelegentlich in kleiner Zahl, im Tiefland und in mittleren Höhenlagen, sowohl auf der karibischen als auch auf der pazifischen Seite.
Ein costa-ricanisches Naturkundewerk nennt die Schutzgebiete, in denen sie vorkommt: Tempisque, Guanacaste, Arenal, Tortuguero, Osa, Pacífico Central, Cordillera Volcánica Central, Huetar Norte und Amistad Caribe und Pacífico.
Beste Zeit
Ankünfte wurden Mitte bis Ende November beobachtet, einige Vögel kommen auch im Februar oder März. Sie ist ein Wintergast.
Ähnliche Arten
In Costa Rica ist die Ringschnabelente die wahrscheinlichste Verwechslungsart, und sie ist die häufigere der beiden. Die Kanadabergente hat einen kurzen weißen Flügelstreif und ein gelbes Auge, und der Scheitel des Männchens ist deutlich erhöht.
Die Bergente ist schwer zu unterscheiden, steht auf der offiziellen Liste aber nur als Irrgast. Die Kopfform ist der beste Hinweis: Die Kanadabergente hat eine Spitze im hinteren Scheitelbereich und einen etwas kleineren Schnabel, und im Flug reicht ihr weißer Flügelstreif nur etwa bis zur Mitte des Flügels. Ein grünlicher Glanz kann bei beiden Arten vorkommen. Verlassen Sie sich also nicht allein auf die Farbe.
Namen und Überlieferung in Costa Rica
Costa-ricanische Quellen nennen sie Porrón Menor. Die offizielle Liste ergänzt in Klammern Pato, daher heißt sie auch einfach pato (Ente).
Status und Schutz
Die offizielle Liste Costa Ricas führt sie mit dem Status M, als Zugvogel. Sie ist ein ungewöhnlicher bis seltener Wintergast und meist seltener als die Ringschnabelente.
Woher wir das wissen 15 Quellen, jeweils am angegebenen Datum gelesen
- Flickr (Costa Rican natural history account, Spanish) abgerufen am 2026-11-04
https://www.flickr.com/photos/jobando/38058302622 - Wikipedia (es), Aves de Costa Rica abgerufen am 2026-11-04
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https://listaoficialavesdecostarica.wordpress.com/lista-oficial/lista-oficial-online/ - Wikipedia abgerufen am 2026-11-04
https://en.wikipedia.org/wiki/Lesser_scaup - Animal Diversity Web abgerufen am 2026-11-04
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https://luislopezweb.es.tl/Aves-de-Costa-Rica.htm - Museo Nacional de Costa Rica, Catálogo de Aves de la GAM abgerufen am 2026-11-04
https://www.museocostarica.go.cr/wp-content/uploads/Investigaciones/historia-natural/gam/datos-biodiversidad/aves/catalogo/catalogo_aves_gam_2.pdf - AOCR Lista Oficial update 2015 (Dialnet) abgerufen am 2026-11-04
https://dialnet.unirioja.es/servlet/articulo?codigo=7516661 - iNaturalist guide, Tortuguero checklist (US Forest Service) abgerufen am 2026-11-04
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https://rescatewildlife.org/our-wildlife/ - Birdzilla abgerufen am 2026-11-04
https://www.birdzilla.com/bird-identification/id-skill-development/bird-families/waterfowl-identification/duck-identification/identification-of-diving-ducks/comparison-of-greater-and-lesser-scaup/ - Chicago Ornithological Society abgerufen am 2026-11-04
https://www.chicagobirder.org/blog/2021/12/9/dans-feathursday-feature-lesser-scaup-greater-scaup